ZAR Kontakt

Sauerbruchstraße 13
38440 Wolfsburg

Tel.: 05361 890 29 90
Fax: 05361 890 29 999

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

QMS-REHAZertifiziert nach QMS-REHA® der DRV-Bund

Spiegeltherapie in der Ergotherapie

 

Was ist die Spiegeltherapie?

Die Spiegeltherapie ist eine neue Methode, mit der man neurologische Funktionsstörungen, beispielsweise nach einem Schlaganfall, wirksam behandeln kann. Sie wird für das Wiedererlernen einer Bewegung in der oberen und unteren Extremität einsetzten.

 

Indikationen der Spiegeltherapie

  • Phantomschmerzen (obere und untere Extremität)
  • Einüben von Bewegungen für die Prothesensteuerung
  • Schmerzen nach akuten Verletzungen, die aber längere Zeit anhalten
  • chronische Schmerzen (bedingt)
  • Hypersensibilität
  • Verlust von Bewegungsabfolgen
  • nach Schlaganfall (visuelle Stimulation)

 

 

Hilfsmittelberatung/-versorgung/-training in der Ergotherapie

 

Bestandteile der Hilfsmittelberatung/-versorgung und des Hilfsmitteltrainings

  • Information über verschiedene Hilfsmittel
  • Anleitung zum Gebrauch und zur Funktionsweise der Hilfsmittel
  • Training mit den jeweils notwendigen Hilfsmitteln

 

Was kann mit Hilfsmittelberatung/-versorgung/-training erreicht werden?

  • Verbesserung und/ oder Erhalt der Mobilität
  • Erhalt der Eigenständigkeit und Selbständigkeit

 

Ziel der Hilfsmittelberatung/-versorgung/ und des Hilfsmitteltrainings

Ziel der Hilfsmittelberatung/-versorgung/ und des Hilfsmitteltrainings ist es, die Selbständigkeit des Patienten so weit wie möglich zu erhalten und die Hilfsbedürftigkeit zu verringern.

 

 

Handtherapie in der Ergotherapie

 

Handtherapie und postoperative Nachsorge

 

Bestandteile der Handtherapie

  • Bewegungsübungen
  • Greifübungen
  • Handmobilisation
  • Kraftübungen

 

Indikationen der Handtherapie

  • Schmerzen
  • Versteifungen
  • eingeschränkte Beweglichkeit/Kontrakturen

 

Wozu dient die Handtherapie?

  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Wiederherstellung der Beweglichkeit
  • Verbesserung der Koordination

Aktivitäten des täglichen Lebens können wieder vollständig ausgeführt werden.

 

 

Selbsthilfetraining (ADL) in der Ergotherapie

 

ADL stammt aus dem Englischen und steht für "activities of daily life". Übersetzt sind dies allgemeine Tätigkeiten des Alltags. Darunter versteht man in der Ergotherapie Therapieformen zum Erhalt bzw. zur Wiedererlangung der Selbstständigkeit im Alltag, z.B. sich anziehen, den Haushalt erledigen oder ähnliches.

 

Inhalte des Selbsthilfetrainings

  • Anziehtraining
  • Haushaltstraining
  • Hygienetraining

 

Ziel des Selbsthilfetrainings

Ziel des Selbsthilfetrainings ist es, die Selbstversorgung des Patienten so weit wie möglich wiederherzustellen, zu verbessern oder zu erhalten. Es führt zu einer gesteigerten Selbständigkeit und kann die Pflegebedürftigkeit deutlich verringern.

 

 

Sensomotorisch-perzeptive Übungen in der Ergotherapie

 

Was sind sensomotorisch-perzeptive Übungen und Behandlungsmaßnahmen?

Sensomotorisch bedeutet das Zusammenspiel von sensorischen (sinnesbezogen) und motorischen (bewegungsbezogenen) Leistungen. Damit ist die direkte Steuerung und Kontrolle der Bewegung aufgrund von Sinnesrückmeldungen gemeint. Perzeption bedeutet Wahrnehmen. Damit sind zumeist unbewusste Prozesse individueller Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung gemeint.

Der Einsatz sensomotorisch-perzeptiver Übungen in der ergotherapeutischen Behandlung ist eine gezielte Therapiemaßnahme bei krankheitsbedingten Störungen der sensomotorischen und perzeptiven Funktionen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

 

Indikationen der sensomotorisch-perzeptiven Übungen

Entwicklung und Verbesserung

  • der Sinneswahrnehmung
  • visueller und auditiver Wahrnehmung, Koordination und Umsetzung von Sinneswahrnehmungen (sensorische Integration)
  • der Körperwahrnehmung und des Körperschemas
  • der Sensomotorik, der Gleichgewichtsfunktionen und der Haltung
  • der Grob- und Feinmotorik
  • der Mund- und Essmotorik
  • der Serialleistung

sowie zur

  • Hemmung pathologischer Bewegungsmuster, Bahnen normaler Bewegungen und Koordination von Bewegungsabläufen
  • Stimulation, Stabilisierung und Differenzierung der sensomotorischen Fähigkeiten

Zusätzlich gibt es wahrnehmungsfördernde Behandlungsmethoden, z.B. nach Perfetti, Frostig oder Affolter.

 

 

Powered by jms multisite for joomla